30 Freiwillige, die aktuell ihren Freiwilligendienst in Einrichtungen der AWO Westlichen Westfalen und der AWO Mittelrhein absolvieren, haben sich in der vergangenen Woche im Rahmen der Bildungsseminare intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus, dem KZ Dachau und der Erinnerungskultur beschäftigt.
Für das fünftägige Seminar reiste die Gruppe von NRW nach Dachau bei München. Neben dem Besuch der KZ-Gedenkstätte standen auch Programmpunkte in der Münchener Innenstadt auf dem Plan. Dort setzten sich die Teilnehmenden bei Führungen mit den NS-Verbrechen und deren historischen Schauplätzen auseinander.
Für die Gruppe war der Besuch nicht nur eine Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit und dem Leid der Opfer, sondern auch ein Anlass, über Verantwortung in der Gegenwart zu sprechen. Die Gedenkstättenfahrt schafft eindrückliche und bewegende Erfahrungen, die bei den Teilnehmenden noch lange nachklingen werden.
Neben den gewonnenen Eindrücken und lehrreichen Stunden in Dachau wurden neue Freundschaften geknüpft. Erstmalig sind Freiwillige aus der AWO WW mit Freiwilligen aus der AWO Mittelrhein für ein gemeinsames Seminar zusammengekommen. Die Kooperation öffnet neue Perspektiven und Möglichkeiten, auch in Zukunft Angebote für die Freiwilligen in NRW zu bieten.
Für den kommenden FSJ Jahrgang 2026-27 können sich Interessierte ab 16 Jahre bereits bewerben.
Alle Infos rund um den Freiwilligendienst sind zu finden unter: